Es gibt so Tage, da hat man schon morgens ein ganz ungutes Gefühl. So eine böse Vorahnung, dass heute etwas ganz Komisches passieren wird.
Es könnte daran liegen, dass man mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden ist. Oder weil der Kaffee zu dünn geworden ist. Oder weil im sanitären Bereich mal wieder das warme Wasser ausgefallen ist.
Oder aber weil man im Bus folgendes hört: "Er hat mir erzählt, dass er ganz viele Arbeitssachen von seiner Lohnsteuer runtergesetzt hat."
Wow, so eine Nummer muss man erstmal bringen. Ich bewundere ja Menschen, denen scheinbar gar nichts peinlich ist. Respekt!
Ich schenke mir an dieser Stelle die Richtigstellung der von vorne bis hinten falschen Äußerung und gehe direkt über zum Haupt-Akt.
Ein Blog aus Hamburg über Hamburg. Eine humorvolle Betrachtung des alltäglichen Treibens. Es geht um die Menschen und die Ereignisse in der Hansestadt. Die komischen Menschen und die komischen Ereignisse. Kleine Ereignisse in der großen Stadt. Leise Töne in einer lauten Umgebung. Amüsant, unterhaltend, manchmal wirr. Eben 'Tüdelkram from Hamburg'.
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12. Juni 2017
17. April 2015
Stein, Schere, Knockout
Es gibt verschiedene Situationen, in denen man in Hamburg mit dem Schlimmsten rechnen und auf der Hut sein sollte. Beispielsweise während einer Bahnfahrt nachts um vier mit der S-Bahn ab Reeperbahn. Oder bei einem nächtlichen Spaziergang durch´s beschauliche Billstedt. Oder wenn man sich auf dem DOM am Autoscooter vordrängelt. Oder auf dem Hafengeburtstag. Oder am 23. Dezember auf der Mönckebergstraße. Oder, oder, oder...
Was aber für gewöhnlich nicht zu diesen Situationen dazugezählt werden muss, ist eine Busfahrt nachmittags um drei von Winterhude über Alsterdorf Richtung Flughafen.
Zumindest dachte ich das bisher.
Was aber für gewöhnlich nicht zu diesen Situationen dazugezählt werden muss, ist eine Busfahrt nachmittags um drei von Winterhude über Alsterdorf Richtung Flughafen.
Zumindest dachte ich das bisher.
9. April 2015
Wie die Zeit vergeht
Aufgrund erschreckender Beobachtungen im Großstadtdschungel unterbreche ich das Schweigen in diesem Blog...
Es ist ja so: man wird nicht jünger! Frau schon mal gar nicht. Mann aber auch nicht. Von wegen "bestes Alter" und so. Blödsinn! Sicherlich gibt es da ein paar Exemplare, alle um die 50 Jahre alt, die in der Tat was hermachen. Keine Frage. Aber sind wir doch mal ehrlich: diese Jungs und Mädels sahen auch mit 20 schon zum Niederknien aus. In Einzelfällen sogar noch besser. Es ist ja nun mal nicht gerade so, dass der Mensch 49 Jahre als Blobfisch vor sich hinvegetiert und am 50. Geburtstag plötzlich zum Adonis mutiert.
Die Vergänglichkeit und der unvermeidliche Verfall werden dem Durchschnitts-Otto und der Mittelmaß-Ottilie also im Normalfall tagtäglich bewusst. Und manchmal wird sie einem ungefiltert vor Augen geführt. Beispielsweise bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
Es ist ja so: man wird nicht jünger! Frau schon mal gar nicht. Mann aber auch nicht. Von wegen "bestes Alter" und so. Blödsinn! Sicherlich gibt es da ein paar Exemplare, alle um die 50 Jahre alt, die in der Tat was hermachen. Keine Frage. Aber sind wir doch mal ehrlich: diese Jungs und Mädels sahen auch mit 20 schon zum Niederknien aus. In Einzelfällen sogar noch besser. Es ist ja nun mal nicht gerade so, dass der Mensch 49 Jahre als Blobfisch vor sich hinvegetiert und am 50. Geburtstag plötzlich zum Adonis mutiert.
Die Vergänglichkeit und der unvermeidliche Verfall werden dem Durchschnitts-Otto und der Mittelmaß-Ottilie also im Normalfall tagtäglich bewusst. Und manchmal wird sie einem ungefiltert vor Augen geführt. Beispielsweise bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
4. Januar 2014
Zeit für Erinnerungen
Erinnerungen sind durchaus wählerisch. Sie bleiben nicht einfach so. Manche denken nicht mal eine Sekunde daran, bei uns zu bleiben. Sie huschen einfach so vorbei. Manch eine sagt vielleicht noch kurz "Hallo", aber das war´s dann auch schon. Man darf gerne darüber diskutieren, ob es sich dann überhaupt noch um Erinnerungen handelt. Aber das ist jetzt nebensächlich.
Andere wiederum bleiben für immer. Ob man will oder nicht. Ist denen ganz egal. Sie bleiben einfach. Sie richten sich richtig ein, ziehen ein. Suchen eine Tapete aus, kaufen ein Sofa und so. Manche würde man bestimmt gerne loswerden, vergessen. Doch sie sind da und sie bleiben.
Andere wiederum bleiben für immer. Ob man will oder nicht. Ist denen ganz egal. Sie bleiben einfach. Sie richten sich richtig ein, ziehen ein. Suchen eine Tapete aus, kaufen ein Sofa und so. Manche würde man bestimmt gerne loswerden, vergessen. Doch sie sind da und sie bleiben.
4. April 2013
Fünf vor zwölf
Es ist fast nicht zu glauben. Ich bin gerade mal wieder drei Tage, das sind umgerechnet 72 Stunden, aus dem Osterurlaub raus, da reicht´s mir schon wieder. Noch nicht mal 72 Stunden, der Donnerstag ist ja noch gar nicht vorbei.
Manchmal geht mir diese Stadt, dieses Hamburg, mächtig auf den Senkel. Oder um die Thematik Ostern noch mal ausreichend abzuarbeiten: auf die Eier!
Es ist halt wie in jeder guten Beziehung, irgendwann kracht es dann doch mal.
Manchmal geht mir diese Stadt, dieses Hamburg, mächtig auf den Senkel. Oder um die Thematik Ostern noch mal ausreichend abzuarbeiten: auf die Eier!
Es ist halt wie in jeder guten Beziehung, irgendwann kracht es dann doch mal.
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