Immer mal wieder erdrückende Schwüle, zwischendurch erfrischender Regen und als Sahnestück "on top" gern mal ein knackiges Gewitter. Das alles bei wohligen 16 - 28 Grad. Herrlich! Das ist der typische Hamburger Sommer, wie wir ihn kennen. Zumindest im Moment. Beziehungsweise seit ein paar Jahren.
Wie auch immer: "Solange die Pfützen nicht zufrieren, ist Sommer"! Diesen Spruch habe ich in letzter Zeit öfter gelesen. Und Recht hat der Verfasser! Ein guter Grund, sich auch modisch auf die ach so schönste Zeit des Jahres einzustellen.
Ein Blog aus Hamburg über Hamburg. Eine humorvolle Betrachtung des alltäglichen Treibens. Es geht um die Menschen und die Ereignisse in der Hansestadt. Die komischen Menschen und die komischen Ereignisse. Kleine Ereignisse in der großen Stadt. Leise Töne in einer lauten Umgebung. Amüsant, unterhaltend, manchmal wirr. Eben 'Tüdelkram from Hamburg'.
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6. August 2017
14. Juli 2017
Gangs of Hamburg
Nicht zuletzt dank der erschreckenden Bilder vom G20-Gipfel weiß auch der Letzte, dass Hamburg ein richtig krasses Pflaster sein kann. In manchen Teilen ist es das bereits.
Klischeehaft denkt man zuerst an Stadtteile wie Billstedt, St. Georg, Steilshoop, Wilhelmsburg oder Neuwiedenthal. Durchaus verständlich und nicht unbegründet. Aber ich musste lernen, dass man die wirklich heftigen Typen im Großbereich Eppendorf antrifft.
Ich will nicht zu sehr vorgreifen, aber die nun folgenden Zeilen sind nichts für schwache Nerven. Lesen auf eigene Gefahr!
Klischeehaft denkt man zuerst an Stadtteile wie Billstedt, St. Georg, Steilshoop, Wilhelmsburg oder Neuwiedenthal. Durchaus verständlich und nicht unbegründet. Aber ich musste lernen, dass man die wirklich heftigen Typen im Großbereich Eppendorf antrifft.
Ich will nicht zu sehr vorgreifen, aber die nun folgenden Zeilen sind nichts für schwache Nerven. Lesen auf eigene Gefahr!
Der folgende Beitrag ist für Leser unter 16 Jahre nicht geeignet...
11. Juli 2017
Nachwort
Was, ist der G20-Gipfel etwa schon vorbei?
GOTT SEI DANK!
Entgegen der Ankündigung von Bürgermeister Scholz haben wir Hamburger leider doch so einiges davon mitbekommen.
Schmerz im Herz, die Stimme sprachlos, Dinge gesehen, die meine Augen nicht sehen wollten.
Es folgen einige der Bilder, die wir sicher noch lange in Erinnerung behalten werden...
GOTT SEI DANK!
Entgegen der Ankündigung von Bürgermeister Scholz haben wir Hamburger leider doch so einiges davon mitbekommen.
Schmerz im Herz, die Stimme sprachlos, Dinge gesehen, die meine Augen nicht sehen wollten.
Es folgen einige der Bilder, die wir sicher noch lange in Erinnerung behalten werden...
5. Juli 2017
Das G steht für Chaos
Die Polizeipräsenz wächst. Die ersten Demos starten. Die Spannung steigt.
Und fast alle fragen sich: wie komme ich morgen zur Arbeit?
Luxusproblem! Aber es zeigt deutlich, dass man sich über den Gipfel als solches kaum Gedanken macht. Der politische Background gerät noch weiter in den Hintergrund. Vermutlich, weil man eh nichts erwartet. Zumindest keine weltbewegenden Entscheidungen, geschweige denn Veränderungen. Vielleicht wären die Hoffnungen größer, wenn sich Bundes-Angie mit dem Sonnenschein Trudeau alleine treffen würde. Aber leider sind ja noch Leute wie der Trump oder Erdogan mit am Start. Schwierig.
Nichtsdestotrotz fühle ich mich natürlich genötigt, auch hier an dieser Stelle näher auf dieses Großereignis einzugehen. Die Welt blickt am 07. und 08. Juli 2017 angeblich nur auf Hamburg...also blicken wir doch auch mal ganz genau auf den G20-Gipfel.
Und fast alle fragen sich: wie komme ich morgen zur Arbeit?
Luxusproblem! Aber es zeigt deutlich, dass man sich über den Gipfel als solches kaum Gedanken macht. Der politische Background gerät noch weiter in den Hintergrund. Vermutlich, weil man eh nichts erwartet. Zumindest keine weltbewegenden Entscheidungen, geschweige denn Veränderungen. Vielleicht wären die Hoffnungen größer, wenn sich Bundes-Angie mit dem Sonnenschein Trudeau alleine treffen würde. Aber leider sind ja noch Leute wie der Trump oder Erdogan mit am Start. Schwierig.
Nichtsdestotrotz fühle ich mich natürlich genötigt, auch hier an dieser Stelle näher auf dieses Großereignis einzugehen. Die Welt blickt am 07. und 08. Juli 2017 angeblich nur auf Hamburg...also blicken wir doch auch mal ganz genau auf den G20-Gipfel.
17. Juni 2017
Schlau, schlauer, Facebook
Euch reicht der Tüdelkram nicht? Ihr wollt die volle Dosis Wissen? Ihr wollt Zahlen, Fakten und noch mehr?
Warum?
Aber okay, ich hab' da was für Euch: für meine treuen Facebook-Freunde gibt es seit heute eine kleine Wissens-Serie rund um Hamburg: HH-FAKT.
In unregelmäßigen Abständen liefere Euch dort interessante und kuriose Fakten über die zweifelsfrei schönste Stadt der Welt. Zum Staunen, Angeben oder einfach nur so.
Einziger Haken: Ihr müsstet dazu meine Facebook-Seite liken.
Geht aber ganz einfach. Entweder über die entsprechende Infobox rechts am Rand hier im Blog oder auf den folgenden Link klicken: https://www.facebook.com/Profatus-Blog-151453758353831/
Und damit Ihr Euch ein kleines Bild davon machen könnt, gibt es die erste Folge zur Feier des Tages auch hier und jetzt:
HH-FAKT # 1
Die höchste natürliche Erhebung in Hamburg ist mit 116,2 Metern der Hasselbrack in den Harburger Bergen.
Auf Platz 2 und 3 folgen der Baursberg (91,6 m) und der Waseberg (86,6 m), beide in Blankenese.
Alle drei "Berge" übereinandergestapelt sind zusammen übrigens gerade mal 15 Meter höher als das höchste Gebäude der Stadt: der Heinrich-Hertz-Turm, besser bekannt als Fernsehturm, mit 279,2 Metern!
Warum?
Aber okay, ich hab' da was für Euch: für meine treuen Facebook-Freunde gibt es seit heute eine kleine Wissens-Serie rund um Hamburg: HH-FAKT.
In unregelmäßigen Abständen liefere Euch dort interessante und kuriose Fakten über die zweifelsfrei schönste Stadt der Welt. Zum Staunen, Angeben oder einfach nur so.
Einziger Haken: Ihr müsstet dazu meine Facebook-Seite liken.
Geht aber ganz einfach. Entweder über die entsprechende Infobox rechts am Rand hier im Blog oder auf den folgenden Link klicken: https://www.facebook.com/Profatus-Blog-151453758353831/
Und damit Ihr Euch ein kleines Bild davon machen könnt, gibt es die erste Folge zur Feier des Tages auch hier und jetzt:
HH-FAKT # 1
Die höchste natürliche Erhebung in Hamburg ist mit 116,2 Metern der Hasselbrack in den Harburger Bergen.
Auf Platz 2 und 3 folgen der Baursberg (91,6 m) und der Waseberg (86,6 m), beide in Blankenese.
Alle drei "Berge" übereinandergestapelt sind zusammen übrigens gerade mal 15 Meter höher als das höchste Gebäude der Stadt: der Heinrich-Hertz-Turm, besser bekannt als Fernsehturm, mit 279,2 Metern!
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| Quelle: Wikipedia |
12. Juni 2017
Nicht noch einmal, Sam
Es gibt so Tage, da hat man schon morgens ein ganz ungutes Gefühl. So eine böse Vorahnung, dass heute etwas ganz Komisches passieren wird.
Es könnte daran liegen, dass man mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden ist. Oder weil der Kaffee zu dünn geworden ist. Oder weil im sanitären Bereich mal wieder das warme Wasser ausgefallen ist.
Oder aber weil man im Bus folgendes hört: "Er hat mir erzählt, dass er ganz viele Arbeitssachen von seiner Lohnsteuer runtergesetzt hat."
Wow, so eine Nummer muss man erstmal bringen. Ich bewundere ja Menschen, denen scheinbar gar nichts peinlich ist. Respekt!
Ich schenke mir an dieser Stelle die Richtigstellung der von vorne bis hinten falschen Äußerung und gehe direkt über zum Haupt-Akt.
Es könnte daran liegen, dass man mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden ist. Oder weil der Kaffee zu dünn geworden ist. Oder weil im sanitären Bereich mal wieder das warme Wasser ausgefallen ist.
Oder aber weil man im Bus folgendes hört: "Er hat mir erzählt, dass er ganz viele Arbeitssachen von seiner Lohnsteuer runtergesetzt hat."
Wow, so eine Nummer muss man erstmal bringen. Ich bewundere ja Menschen, denen scheinbar gar nichts peinlich ist. Respekt!
Ich schenke mir an dieser Stelle die Richtigstellung der von vorne bis hinten falschen Äußerung und gehe direkt über zum Haupt-Akt.
2. Juni 2017
Feuer und Eis
Fährt man dieser Tage in Hamburg (und vermutlich auch überall anders) mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dann stellen sich einem verschiedene Fragen. Warum hat der Busfahrer wohl so miese Laune? Wie viele Kinderwagen passen hier eigentlich noch rein? Warum ist immer mindestens eine volltrunkene Person mit mir im Gefährt? Woher kommen die Assis eigentlich alle? Und vor allem: wo in Gottes Namen wollen die hin?
Fragen über Fragen. Mich hingegen beschäftigt zurzeit nur diese hier: welcher zurückgebliebene Einzeller ist eigentlich für die Temperatur-Regelung in den Bussen zuständig?
Fragen über Fragen. Mich hingegen beschäftigt zurzeit nur diese hier: welcher zurückgebliebene Einzeller ist eigentlich für die Temperatur-Regelung in den Bussen zuständig?
28. Mai 2017
Da war doch was
Es war ein ziemlich gewöhnlicher Tag. Nicht besser oder schlechter als andere. Er begann mit einem vermutlich sehr ansehnlichen Sonnenaufgang, der aber von den meisten Menschen verschlafen wurde. Dann folgten Morgendusche, Stau, Hupen, Arbeit, Müdigkeit und endlich auch mal Feierabend. Nichts Besonderes also, es hätte auch beinahe jeder andere Tag des Jahres sein können. Aber es war nun mal dieser. Und genau zu diesem Zeitpunkt, der feierabendlichen Rückkehr ins traute Heim, spielt unsere Einleitung.
Zurecht darf man an dieser Stelle bereits fragen, was diesen scheinbar gewöhnlichen Tag dazu auserkoren hat, hier näher beschrieben werden zu dürfen.
Die Antwort soll folgen.
Zurecht darf man an dieser Stelle bereits fragen, was diesen scheinbar gewöhnlichen Tag dazu auserkoren hat, hier näher beschrieben werden zu dürfen.
Die Antwort soll folgen.
7. Dezember 2015
Ruhe bitte!
Winter, Advent, Nikolaus, Weihnachten. Die Welle der Besinnlichkeit rollt unaufhaltsam auf uns zu und über uns hinweg. Ob wir wollen oder nicht.
Der ein oder andere mag regelrecht davon erschlagen werden. Für wieder andere beginnt erst jetzt der große Stress des Jahres. Die lange Zeit des Advents ist nicht ausnahmslos gut, das ist klar. Aber vielleicht können wir uns doch auf eine Sache einigen: es ist ein bisschen ruhiger als sonst.
Gerade das ist ja auch ein Grund, warum manche Leute ausgerechnet jetzt etwas durchdrehen. Erst jetzt, in der Ruhe, haben sie mal die Zeit, über gewisse Dinge nachzudenken. Ihren Job, ihre Familie, ihr Leben. In Einzelfällen führt diese ungewohnte Gehirnanstrengung zu fatalen Ergebnissen. Gewiss, das kann sehr unangenehm sein. Ungemütlich. Alles andere als weihnachtlich. Aber es ist ehrlich und notwendig. Und deshalb ist es gut.
Natürlich alles unter der Voraussetzung, dass der Denker dabei nicht völlig den Verstand verliert und Dinge tut, die man am nächsten Tag auf den Titelseiten der blutrünstigen Regenbogenpresse nachlesen muss.
Ich will mich hier und heute auch lediglich auf das Thema "Ruhe" an sich beschränken. Im positiven Sinne. Einfach mal die Klappe halten. Das kann sehr entspannend sein...
Der ein oder andere mag regelrecht davon erschlagen werden. Für wieder andere beginnt erst jetzt der große Stress des Jahres. Die lange Zeit des Advents ist nicht ausnahmslos gut, das ist klar. Aber vielleicht können wir uns doch auf eine Sache einigen: es ist ein bisschen ruhiger als sonst.
Gerade das ist ja auch ein Grund, warum manche Leute ausgerechnet jetzt etwas durchdrehen. Erst jetzt, in der Ruhe, haben sie mal die Zeit, über gewisse Dinge nachzudenken. Ihren Job, ihre Familie, ihr Leben. In Einzelfällen führt diese ungewohnte Gehirnanstrengung zu fatalen Ergebnissen. Gewiss, das kann sehr unangenehm sein. Ungemütlich. Alles andere als weihnachtlich. Aber es ist ehrlich und notwendig. Und deshalb ist es gut.
Natürlich alles unter der Voraussetzung, dass der Denker dabei nicht völlig den Verstand verliert und Dinge tut, die man am nächsten Tag auf den Titelseiten der blutrünstigen Regenbogenpresse nachlesen muss.
Ich will mich hier und heute auch lediglich auf das Thema "Ruhe" an sich beschränken. Im positiven Sinne. Einfach mal die Klappe halten. Das kann sehr entspannend sein...
10. November 2015
In stillem Gedenken
8. November 2015
Handy hoch drei
Es ist wohl mehr als überflüssig zu erwähnen, dass Smartphones aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken sind. Menschen, die weit vor der letzten Jahrtausendwende geboren sind, können sich kaum noch vorstellen, geschweige denn erklären, wie ein Leben ohne Mobiltelefon überhaupt funktionieren konnte.
Wenn ich alleine daran denke, wie ich vor Jahren aufgrund einer Verabredung irgendwo einfach so auf irgendwen gewartet habe. Einfach so. Ohne Liveticker seiner Anfahrt. Muss man sich mal vorstellen! Da stand ich da und hatte keinerlei (!) Informationen darüber, wo sich der andere gerade aufhielt. Wahnsinn! Dass derjenige überhaupt unterwegs war, erfuhr ich erst durch sein Erscheinen. Irre!
Da ist es fast beruhigend zu sehen (oder viel mehr: zu hören), dass auch andere Menschen zu Sklaven ihrer Telefone geworden sind...
Wenn ich alleine daran denke, wie ich vor Jahren aufgrund einer Verabredung irgendwo einfach so auf irgendwen gewartet habe. Einfach so. Ohne Liveticker seiner Anfahrt. Muss man sich mal vorstellen! Da stand ich da und hatte keinerlei (!) Informationen darüber, wo sich der andere gerade aufhielt. Wahnsinn! Dass derjenige überhaupt unterwegs war, erfuhr ich erst durch sein Erscheinen. Irre!
Da ist es fast beruhigend zu sehen (oder viel mehr: zu hören), dass auch andere Menschen zu Sklaven ihrer Telefone geworden sind...
26. Oktober 2015
Gegen das Vergessen
Selbst wenn ich wollte, ich könnte nicht mit der Berichterstattung über den Hamburger Personennahverkehr aufhören. Unmöglich! Die teils haarsträubenden Ereignisse und Vorkommnisse drängen sich zu sehr auf, stauen sich auf, wollen raus. Bilder, die man einfach nicht vergessen kann, brennen sich quasi in die Pupillen ein. Worte, die in völlig unvorstellbaren Konstellationen und/oder Situationen fallen, nisten sich im Gehörgang ein und hallen noch Ewigkeiten später wie Echos nach.
Die Mission ist klar: der oder die (oder das?) Leser respektive Leserin darf nicht vergessen, was für Gestalten tagtäglich in Bussen und Bahnen anzutreffen sind. Die Leute müssen vorbereitet sein, um die Geschehnisse verkraften zu können. Um es poetischer auszudrücken: Kopfhörer sind keine Schutzwesten! Der Wahnsinn ist unaufhaltsam!
Aber lest selbst...
Die Mission ist klar: der oder die (oder das?) Leser respektive Leserin darf nicht vergessen, was für Gestalten tagtäglich in Bussen und Bahnen anzutreffen sind. Die Leute müssen vorbereitet sein, um die Geschehnisse verkraften zu können. Um es poetischer auszudrücken: Kopfhörer sind keine Schutzwesten! Der Wahnsinn ist unaufhaltsam!
Aber lest selbst...
17. April 2015
Stein, Schere, Knockout
Es gibt verschiedene Situationen, in denen man in Hamburg mit dem Schlimmsten rechnen und auf der Hut sein sollte. Beispielsweise während einer Bahnfahrt nachts um vier mit der S-Bahn ab Reeperbahn. Oder bei einem nächtlichen Spaziergang durch´s beschauliche Billstedt. Oder wenn man sich auf dem DOM am Autoscooter vordrängelt. Oder auf dem Hafengeburtstag. Oder am 23. Dezember auf der Mönckebergstraße. Oder, oder, oder...
Was aber für gewöhnlich nicht zu diesen Situationen dazugezählt werden muss, ist eine Busfahrt nachmittags um drei von Winterhude über Alsterdorf Richtung Flughafen.
Zumindest dachte ich das bisher.
Was aber für gewöhnlich nicht zu diesen Situationen dazugezählt werden muss, ist eine Busfahrt nachmittags um drei von Winterhude über Alsterdorf Richtung Flughafen.
Zumindest dachte ich das bisher.
9. April 2015
Wie die Zeit vergeht
Aufgrund erschreckender Beobachtungen im Großstadtdschungel unterbreche ich das Schweigen in diesem Blog...
Es ist ja so: man wird nicht jünger! Frau schon mal gar nicht. Mann aber auch nicht. Von wegen "bestes Alter" und so. Blödsinn! Sicherlich gibt es da ein paar Exemplare, alle um die 50 Jahre alt, die in der Tat was hermachen. Keine Frage. Aber sind wir doch mal ehrlich: diese Jungs und Mädels sahen auch mit 20 schon zum Niederknien aus. In Einzelfällen sogar noch besser. Es ist ja nun mal nicht gerade so, dass der Mensch 49 Jahre als Blobfisch vor sich hinvegetiert und am 50. Geburtstag plötzlich zum Adonis mutiert.
Die Vergänglichkeit und der unvermeidliche Verfall werden dem Durchschnitts-Otto und der Mittelmaß-Ottilie also im Normalfall tagtäglich bewusst. Und manchmal wird sie einem ungefiltert vor Augen geführt. Beispielsweise bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
Es ist ja so: man wird nicht jünger! Frau schon mal gar nicht. Mann aber auch nicht. Von wegen "bestes Alter" und so. Blödsinn! Sicherlich gibt es da ein paar Exemplare, alle um die 50 Jahre alt, die in der Tat was hermachen. Keine Frage. Aber sind wir doch mal ehrlich: diese Jungs und Mädels sahen auch mit 20 schon zum Niederknien aus. In Einzelfällen sogar noch besser. Es ist ja nun mal nicht gerade so, dass der Mensch 49 Jahre als Blobfisch vor sich hinvegetiert und am 50. Geburtstag plötzlich zum Adonis mutiert.
Die Vergänglichkeit und der unvermeidliche Verfall werden dem Durchschnitts-Otto und der Mittelmaß-Ottilie also im Normalfall tagtäglich bewusst. Und manchmal wird sie einem ungefiltert vor Augen geführt. Beispielsweise bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
24. März 2014
Knigge und Vorspiel
"Wie soll ich bloß anfangen?", war sein erster Gedanke. Er konnte ja nun schlecht direkt aus der Hüfte irgendein Ereignis präsentieren. Wochenlang nichts von sich hören lassen und dann fängt er an, als wäre nichts gewesen. Das mag doch niemand. Besonders Frauen nicht.
So etwas stört ihn bei einigen Comedians auch immer. Die kommen auf die Bühne, der Applaus ist gerade erst abgeflaut und das Programm startet mit Sätzen wie zum Beispiel: "Die Bahn ist ja wohl echt voll schlecht.", oder auch: "Kinder sind so anstrengend, das gibt´s gar nicht.".
Es ist jetzt natürlich nicht so, dass er selbst den Knigge-Newsletter abonniert hat, aber dieses Prinzip Vorschlaghammer in einer Unterhaltung, respektive Vortrag, findet er nun wirklich nicht so sozialverträglich.
So etwas stört ihn bei einigen Comedians auch immer. Die kommen auf die Bühne, der Applaus ist gerade erst abgeflaut und das Programm startet mit Sätzen wie zum Beispiel: "Die Bahn ist ja wohl echt voll schlecht.", oder auch: "Kinder sind so anstrengend, das gibt´s gar nicht.".
Es ist jetzt natürlich nicht so, dass er selbst den Knigge-Newsletter abonniert hat, aber dieses Prinzip Vorschlaghammer in einer Unterhaltung, respektive Vortrag, findet er nun wirklich nicht so sozialverträglich.
14. Februar 2014
Nüchtern nicht zu ertragen
Der
Tag beginnt mal wieder viel zu früh. Schlaftrunken schleppe ich mich
zum Sofa, wo das Frühstück bereits angerichtet ist: Zigarettenschachtel
an Feuerzeug. Gekonnt und ohne hinzusehen gelingt es mir mittels
Fernbedienung
die überhaupt nicht mehr flimmernde Flimmerkiste zu aktivieren. Während
sich die Lunge mit den ersten Rauchschwaden füllt, erscheinen auf dem
Bildschirm vor mir viel zu aufgedrehte und bunt gekleidete Menschen, die
übertrieben grinsend ihre allmorgendliche
Sendung moderieren.
Fast
seufzend stoße ich den Rauch wieder aus der Lunge heraus und erwarte
missmutig den nächsten Beitrag in dieser Clowns-Sendung.
28. Januar 2014
Das Gesetz der Straße
Brutal, rücksichtslos und egoistisch. Diese drei Worte beschreiben nicht nur brunftige Paarhufer, sondern aktuell auch eine Vielzahl von Nutzern öffentlicher Verkehrsmittel in Hamburg. Eine bemerkenswert erhöhte Ignoranz im Umgang mit anderen Passagieren ist deutlich zu erkennen. Vielleicht liegt es am Wetter, vielleicht am Wochentag, vielleicht an schlechter Erziehung. In jedem Fall aber nervt es.
Und es wäre trotz allem gerade noch so auszuhalten, wenn diese Leute nicht auch noch anfangen würden, die ungeschriebenen Gesetze der professionellen Personenbeförderung zu brechen.
Und es wäre trotz allem gerade noch so auszuhalten, wenn diese Leute nicht auch noch anfangen würden, die ungeschriebenen Gesetze der professionellen Personenbeförderung zu brechen.
12. Januar 2014
Zum Geburtstag viel Spaß
Happy Birthday to you, Happy Birthday to you, Happy Birthday lieber Bloo-og, Happy Birthday to you!
Ja Mensch, dolle Sache. Ein ganzes Jahr. Wer hätte das gedacht. An dieser Stelle vielen Dank an Euch, liebe Leser, für Eure Klicks und Views und Kommentare und Treue. Ohne Euch würde das hier nur halb so viel Spaß machen...wenn überhaupt.
Und zur Belohnung und zur Feier des Tages gibt es heute natürlich 1A "Tüdelkram from Hamburg".
Ja Mensch, dolle Sache. Ein ganzes Jahr. Wer hätte das gedacht. An dieser Stelle vielen Dank an Euch, liebe Leser, für Eure Klicks und Views und Kommentare und Treue. Ohne Euch würde das hier nur halb so viel Spaß machen...wenn überhaupt.
Und zur Belohnung und zur Feier des Tages gibt es heute natürlich 1A "Tüdelkram from Hamburg".
4. Januar 2014
Zeit für Erinnerungen
Erinnerungen sind durchaus wählerisch. Sie bleiben nicht einfach so. Manche denken nicht mal eine Sekunde daran, bei uns zu bleiben. Sie huschen einfach so vorbei. Manch eine sagt vielleicht noch kurz "Hallo", aber das war´s dann auch schon. Man darf gerne darüber diskutieren, ob es sich dann überhaupt noch um Erinnerungen handelt. Aber das ist jetzt nebensächlich.
Andere wiederum bleiben für immer. Ob man will oder nicht. Ist denen ganz egal. Sie bleiben einfach. Sie richten sich richtig ein, ziehen ein. Suchen eine Tapete aus, kaufen ein Sofa und so. Manche würde man bestimmt gerne loswerden, vergessen. Doch sie sind da und sie bleiben.
Andere wiederum bleiben für immer. Ob man will oder nicht. Ist denen ganz egal. Sie bleiben einfach. Sie richten sich richtig ein, ziehen ein. Suchen eine Tapete aus, kaufen ein Sofa und so. Manche würde man bestimmt gerne loswerden, vergessen. Doch sie sind da und sie bleiben.
11. November 2013
Memory Attack
Verzweifelt
krallen sich die Erinnerungsfetzen der letzten Tage und Wochen an den
Synapsen fest. Das Sortieren fällt ihm schwer. Die Datenträger sind
gefüllt mit wilden, bunten Bildern und viel Alkohol. Der Kopf beginnt
zu schmerzen. Oder liegt das noch an der Ohrfeige? Der Reihe nach…
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