Ein Blog aus Hamburg über Hamburg. Eine humorvolle Betrachtung des alltäglichen Treibens. Es geht um die Menschen und die Ereignisse in der Hansestadt. Die komischen Menschen und die komischen Ereignisse. Kleine Ereignisse in der großen Stadt. Leise Töne in einer lauten Umgebung. Amüsant, unterhaltend, manchmal wirr. Eben 'Tüdelkram from Hamburg'.



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14. Juli 2017

Gangs of Hamburg

Nicht zuletzt dank der erschreckenden Bilder vom G20-Gipfel weiß auch der Letzte, dass Hamburg ein richtig krasses Pflaster sein kann. In manchen Teilen ist es das bereits.
Klischeehaft denkt man zuerst an Stadtteile wie Billstedt, St. Georg, Steilshoop, Wilhelmsburg oder Neuwiedenthal. Durchaus verständlich und nicht unbegründet. Aber ich musste lernen, dass man die wirklich heftigen Typen im Großbereich Eppendorf antrifft.
Ich will nicht zu sehr vorgreifen, aber die nun folgenden Zeilen sind nichts für schwache Nerven. Lesen auf eigene Gefahr!

Der folgende Beitrag ist für Leser unter 16 Jahre nicht geeignet...
 

28. Mai 2017

Da war doch was

Es war ein ziemlich gewöhnlicher Tag. Nicht besser oder schlechter als andere. Er begann mit einem vermutlich sehr ansehnlichen Sonnenaufgang, der aber von den meisten Menschen verschlafen wurde. Dann folgten Morgendusche, Stau, Hupen, Arbeit, Müdigkeit und endlich auch mal Feierabend. Nichts Besonderes also, es hätte auch beinahe jeder andere Tag des Jahres sein können. Aber es war nun mal dieser. Und genau zu diesem Zeitpunkt, der feierabendlichen Rückkehr ins traute Heim, spielt unsere Einleitung.
Zurecht darf man an dieser Stelle bereits fragen, was diesen scheinbar gewöhnlichen Tag dazu auserkoren hat, hier näher beschrieben werden zu dürfen.
Die Antwort soll folgen.

7. Dezember 2015

Ruhe bitte!

Winter, Advent, Nikolaus, Weihnachten. Die Welle der Besinnlichkeit rollt unaufhaltsam auf uns zu und über uns hinweg. Ob wir wollen oder nicht.
Der ein oder andere mag regelrecht davon erschlagen werden. Für wieder andere beginnt erst jetzt der große Stress des Jahres. Die lange Zeit des Advents ist nicht ausnahmslos gut, das ist klar. Aber vielleicht können wir uns doch auf eine Sache einigen: es ist ein bisschen ruhiger als sonst.
Gerade das ist ja auch ein Grund, warum manche Leute ausgerechnet jetzt etwas durchdrehen. Erst jetzt, in der Ruhe, haben sie mal die Zeit, über gewisse Dinge nachzudenken. Ihren Job, ihre Familie, ihr Leben. In Einzelfällen führt diese ungewohnte Gehirnanstrengung zu fatalen Ergebnissen. Gewiss, das kann sehr unangenehm sein. Ungemütlich. Alles andere als weihnachtlich. Aber es ist ehrlich und notwendig. Und deshalb ist es gut.
Natürlich alles unter der Voraussetzung, dass der Denker dabei nicht völlig den Verstand verliert und Dinge tut, die man am nächsten Tag auf den Titelseiten der blutrünstigen Regenbogenpresse nachlesen muss.

Ich will mich hier und heute auch lediglich auf das Thema "Ruhe" an sich beschränken. Im positiven Sinne. Einfach mal die Klappe halten. Das kann sehr entspannend sein... 

8. November 2015

Handy hoch drei

Es ist wohl mehr als überflüssig zu erwähnen, dass Smartphones aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken sind. Menschen, die weit vor der letzten Jahrtausendwende geboren sind, können sich kaum noch vorstellen, geschweige denn erklären, wie ein Leben ohne Mobiltelefon überhaupt funktionieren konnte.
Wenn ich alleine daran denke, wie ich vor Jahren aufgrund einer Verabredung irgendwo einfach so auf irgendwen gewartet habe. Einfach so. Ohne Liveticker seiner Anfahrt. Muss man sich mal vorstellen! Da stand ich da und hatte keinerlei (!) Informationen darüber, wo sich der andere gerade aufhielt. Wahnsinn! Dass derjenige überhaupt unterwegs war, erfuhr ich erst durch sein Erscheinen. Irre!
Da ist es fast beruhigend zu sehen (oder viel mehr: zu hören), dass auch andere Menschen zu Sklaven ihrer Telefone geworden sind...

26. Oktober 2015

Gegen das Vergessen

Selbst wenn ich wollte, ich könnte nicht mit der Berichterstattung über den Hamburger Personennahverkehr aufhören. Unmöglich! Die teils haarsträubenden Ereignisse und Vorkommnisse drängen sich zu sehr auf, stauen sich auf, wollen raus. Bilder, die man einfach nicht vergessen kann, brennen sich quasi in die Pupillen ein. Worte, die in völlig unvorstellbaren Konstellationen und/oder Situationen fallen, nisten sich im Gehörgang ein und hallen noch Ewigkeiten später wie Echos nach.

Die Mission ist klar: der oder die (oder das?) Leser respektive Leserin darf nicht vergessen, was für Gestalten tagtäglich in Bussen und Bahnen anzutreffen sind. Die Leute müssen vorbereitet sein, um die Geschehnisse verkraften zu können. Um es poetischer auszudrücken: Kopfhörer sind keine Schutzwesten! Der Wahnsinn ist unaufhaltsam!
Aber lest selbst...

24. März 2014

Knigge und Vorspiel

"Wie soll ich bloß anfangen?", war sein erster Gedanke. Er konnte ja nun schlecht direkt aus der Hüfte irgendein Ereignis präsentieren. Wochenlang nichts von sich hören lassen und dann fängt er an, als wäre nichts gewesen. Das mag doch niemand. Besonders Frauen nicht.
So etwas stört ihn bei einigen Comedians auch immer. Die kommen auf die Bühne, der Applaus ist gerade erst abgeflaut und das Programm startet mit Sätzen wie zum Beispiel: "Die Bahn ist ja wohl echt voll schlecht.", oder auch: "Kinder sind so anstrengend, das gibt´s gar nicht.".
Es ist jetzt natürlich nicht so, dass er selbst den Knigge-Newsletter abonniert hat, aber dieses Prinzip Vorschlaghammer in einer Unterhaltung, respektive Vortrag, findet er nun wirklich nicht so sozialverträglich.

28. Januar 2014

Das Gesetz der Straße

Brutal, rücksichtslos und egoistisch. Diese drei Worte beschreiben nicht nur brunftige Paarhufer, sondern aktuell auch eine Vielzahl von Nutzern öffentlicher Verkehrsmittel in Hamburg. Eine bemerkenswert erhöhte Ignoranz im Umgang mit anderen Passagieren ist deutlich zu erkennen. Vielleicht liegt es am Wetter, vielleicht am Wochentag, vielleicht an schlechter Erziehung. In jedem Fall aber nervt es.
Und es wäre trotz allem gerade noch so auszuhalten, wenn diese Leute nicht auch noch anfangen würden, die ungeschriebenen Gesetze der professionellen Personenbeförderung zu brechen.


12. Januar 2014

Zum Geburtstag viel Spaß

Happy Birthday to you, Happy Birthday to you, Happy Birthday lieber Bloo-og, Happy Birthday to you!


Ja Mensch, dolle Sache. Ein ganzes Jahr. Wer hätte das gedacht. An dieser Stelle vielen Dank an Euch, liebe Leser, für Eure Klicks und Views und Kommentare und Treue. Ohne Euch würde das hier nur halb so viel Spaß machen...wenn überhaupt.

Und zur Belohnung und zur Feier des Tages gibt es heute natürlich 1A "Tüdelkram from Hamburg".

11. November 2013

Memory Attack

Verzweifelt krallen sich die Erinnerungsfetzen der letzten Tage und Wochen an den Synapsen fest. Das Sortieren fällt ihm schwer. Die Datenträger sind gefüllt mit wilden, bunten Bildern und viel Alkohol. Der Kopf beginnt zu schmerzen. Oder liegt das noch an der Ohrfeige? Der Reihe nach…

15. Oktober 2013

Shandra - eine Offenbarung

Ich denke, ich habe Euch lange genug in Ruhe gelassen.
Und ich habe mich in letzter Zeit wirklich mehr als ein Mal am Riemen gerissen, um diese Ruhe lange zu erhalten. Zuletzt habe ich mir sogar extra noch eine saftige Erkältung zugelegt, die mich eine gute Woche ans Bett, respektive Sofa, gefesselt hatte.

Und ich habe auch einigen Versuchungen, doch etwas zu schreiben, tapfer widerstanden.
Da war zum Beispiel diese Begegnung mit einer Touristin und ihren beiden, kleinen Kindern.

10. September 2013

Wer anderen eine Grube gräbt

Für die Besprechung ernsthafter und bisweilen trauriger Themen bieten sich meiner Meinung nach vielfältige Lokalitäten als Austragungsort an. Beispielsweise das heimische Wohnzimmer, die heimische Küche, der heimische Luftschutzbunker oder auch eine abhörsichere Sauerstoffkuppel im heimischen Swimmingpool. Hier spielt natürlich der persönliche (oder zumindest tagesaktuelle) Geschmack eine durchaus entscheidende Rolle. Manchmal auch einfach nur der persönliche Geldbeutel.
 
Welcher Ort sich aber ganz Gewiss NICHT für derartige Gespräche eignet, ist eine vollbesetzte U-Bahn im Hamburger Stadtgebiet an einem Montagmorgen um 08:30 Uhr!
Dachte ich bislang jedenfalls...

20. August 2013

Sportlicher Albtraum

Da isser wieder, Digga!
Ja, er lebt noch!
Urlaub? Kreative Pause? Stromrechnung nicht bezahlt?
Alles falsch! Genau genommen habe ich eigentlich nur...vor mich hingelebt. Muss auch mal sein. Gibt ja auch genug zu tun. Die Miete abwohnen. Die GEZ-Gebühren abgucken. Die Lebens- und Haftpflichtversicherungen ausreizen. Und, und, und...
Und Sport! Ja genau, seit ein paar Tagen bin ich sportlich unterwegs. Und ich meine nicht nur Poker und Darts. Ich rede von echter, anstrengender Bewegung.

4. August 2013

Sommer, Sonne, Schildkröte

Hamburg schwitzt.
Ganz Hamburg? Ja, ganz Hamburg. Und freut sich.
Ganz Hamburg? NEIN! Ein unbeugsamer Bewohner hört nicht auf, dem allgemeinen Hype Widerstand zu leisten. Erfolglos...

30. Juni 2013

Sentimentaler Sonntag

Bereits seit einigen Jahren vertrete ich die Meinung, dass die Welt schon ziemlich verrückt ist.
Oder zumindest verrückt geworden ist. Und wer mich einigermaßen gut kennt, hat den folgenden Satz sicher schon öfter von mir gehört: irgendwann in der Evolution ist der Mensch falsch abgebogen!
Ich will damit gar nicht sagen, dass früher alles besser war. Ganz bestimmt nicht. Aber mir scheint, als sei bei großen Teilen der Erdbevölkerung akute und schwerwiegende Langeweile ausgebrochen.

18. Juni 2013

McDoc und das Jesus-Double

Was war das gestern doch für ein toller, toller Tag!
Ich hoffe, man kann die Ironie im ersten Satz auf Anhieb herauslesen. Allerdings, das muss ich zugeben, fing der Tag in der Tat positiv an, denn das Rätsel, warum ich in den letzten Tagen ständig so müde war, wurde gelöst: ich bin krank!
Damit meine ich nicht den dauerhaften Zustand, der mich von Geburt an begleitet, sondern tatsächlich eine akute Erkrankung. Erkältung um genau zu sein. Super Timing, jetzt wo die bisher wärmsten Tage des Jahres bevorstehen. Aber Schwamm drüber.

4. Mai 2013

Oh Gott, ich höre Stimmen

Seit Donnerstag sind Hamburgs Straßen, Busse und Bahnen irgendwie voller als sonst.
Egal, zu welcher Tageszeit man eine Tour durch die Hansestadt plant, scheinbar ist man jedes Mal der Letzte, der auf diese Idee gekommen ist. Alle anderen sind schon da.
Anfangs dachte ich, dass die Verantwortlichen der TSG Hoffenheim jede Menge Spione vor dem Heimspiel gegen den HSV in den Norden geschickt haben. Bis mir aber auffiel, dass die verdächtigen Personen ganz und gar nicht wie Fußballinteressierte, geschweige denn -Fans aussahen. Außerdem entpuppten sich die auffälligen, blau-weißen Modeaccessoires zwar als eine Art Schal, jedoch hatten diese ebenfalls nicht das Geringste mit Sport zu tun.

19. April 2013

Dingsda süß-sauer

Wochenrückblick für Mittwoch, den 17.04.13. Date in Norderstedt. Aber nicht das, was ihr denkt. Mit zwei Kerlen. Ähm...ich fang´ noch mal an.

Wochenrückblick für Mittwoch, den 17.04.13. Männerabend in Norderstedt. Ich sitze in der U1 Richtung Norden. Das einzig ungewöhnliche bis jetzt ist, dass ich sitze. Ist ja heutzutage nicht selbstverständlich. Immer völlig überfüllt, die Schienengondeln.

4. April 2013

Fünf vor zwölf

Es ist fast nicht zu glauben. Ich bin gerade mal wieder drei Tage, das sind umgerechnet 72 Stunden, aus dem Osterurlaub raus, da reicht´s mir schon wieder. Noch nicht mal 72 Stunden, der Donnerstag ist ja noch gar nicht vorbei.
Manchmal geht mir diese Stadt, dieses Hamburg, mächtig auf den Senkel. Oder um die Thematik Ostern noch mal ausreichend abzuarbeiten: auf die Eier!
Es ist halt wie in jeder guten Beziehung, irgendwann kracht es dann doch mal.

2. März 2013

Knapp vorbei ist auch daneben!

HVV - der Hamburger Verkehrsverbund. Wie man in einigen Quellen, vorzugsweise Wikipedia, nachlesen kann, handelt es sich um den ältesten Verkehrsverbund der Welt (gegründet 1965) sowie auch eines der größten, einheitlich betriebenen Verkehrsnetze der Welt.Eigentlich fast nicht zu glauben. Vielleicht stand ja schon mal jemand vor einem U-Bahn-Übersichtsplan von New York, London oder auch Berlin. Er oder sie wird mir sicher zustimmen, dass eine Assoziation mit komplexen Werken von Dali oder Picasso nicht von der Hand zu weisen ist. Beim Linienfahrplan der Hamburger U-Bahnen fühlt man sich dann doch eher an "Malen nach Zahlen" erinnert.

12. Januar 2013

The winner is - Der andere Jahresrückblick

Das Jahr 2012 liegt noch gar nicht lange zurück und ich möchte einen allerletzten Beitrag dazu leisten: die Wahl zum "HVV User des Jahres", also meinem persönlichen Liebling aus dem Bereich "Nutzer von Öffentlichen Verkehrsmitteln in Hamburg".