Ein Blog aus Hamburg über Hamburg. Eine humorvolle Betrachtung des alltäglichen Treibens. Es geht um die Menschen und die Ereignisse in der Hansestadt. Die komischen Menschen und die komischen Ereignisse. Kleine Ereignisse in der großen Stadt. Leise Töne in einer lauten Umgebung. Amüsant, unterhaltend, manchmal wirr. Eben 'Tüdelkram from Hamburg'.



17. Juni 2017

Schlau, schlauer, Facebook

Euch reicht der Tüdelkram nicht? Ihr wollt die volle Dosis Wissen? Ihr wollt Zahlen, Fakten und noch mehr?

Warum?

Aber okay, ich hab' da was für Euch: für meine treuen Facebook-Freunde gibt es seit heute eine kleine Wissens-Serie rund um Hamburg: HH-FAKT.
In unregelmäßigen Abständen liefere Euch dort interessante und kuriose Fakten über die zweifelsfrei schönste Stadt der Welt. Zum Staunen, Angeben oder einfach nur so.

Einziger Haken: Ihr müsstet dazu meine Facebook-Seite liken.
Geht aber ganz einfach. Entweder über die entsprechende Infobox rechts am Rand hier im Blog oder auf den folgenden Link klicken: https://www.facebook.com/Profatus-Blog-151453758353831/

Und damit Ihr Euch ein kleines Bild davon machen könnt, gibt es die erste Folge zur Feier des Tages auch hier und jetzt:

HH-FAKT # 1

Die höchste natürliche Erhebung in Hamburg ist mit 116,2 Metern der Hasselbrack in den Harburger Bergen.
Auf Platz 2 und 3 folgen der Baursberg (91,6 m) und der Waseberg (86,6 m), beide in Blankenese.
Alle drei "Berge" übereinandergestapelt sind zusammen übrigens gerade mal 15 Meter höher als das höchste Gebäude der Stadt: der Heinrich-Hertz-Turm, besser bekannt als Fernsehturm, mit 279,2 Metern!



Quelle: Wikipedia

 

12. Juni 2017

Nicht noch einmal, Sam

Es gibt so Tage, da hat man schon morgens ein ganz ungutes Gefühl. So eine böse Vorahnung, dass heute etwas ganz Komisches passieren wird.
Es könnte daran liegen, dass man mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden ist. Oder weil der Kaffee zu dünn geworden ist. Oder weil im sanitären Bereich mal wieder das warme Wasser ausgefallen ist.
Oder aber weil man im Bus folgendes hört: "Er hat mir erzählt, dass er ganz viele Arbeitssachen von seiner Lohnsteuer runtergesetzt hat."
Wow, so eine Nummer muss man erstmal bringen. Ich bewundere ja Menschen, denen scheinbar gar nichts peinlich ist. Respekt!
Ich schenke mir an dieser Stelle die Richtigstellung der von vorne bis hinten falschen Äußerung und gehe direkt über zum Haupt-Akt.

2. Juni 2017

Feuer und Eis

Fährt man dieser Tage in Hamburg (und vermutlich auch überall anders) mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dann stellen sich einem verschiedene Fragen. Warum hat der Busfahrer wohl so miese Laune? Wie viele Kinderwagen passen hier eigentlich noch rein? Warum ist immer mindestens eine volltrunkene Person mit mir im Gefährt? Woher kommen die Assis eigentlich alle? Und vor allem: wo in Gottes Namen wollen die hin?

Fragen über Fragen. Mich hingegen beschäftigt zurzeit nur diese hier: welcher zurückgebliebene Einzeller ist eigentlich für die Temperatur-Regelung in den Bussen zuständig?

28. Mai 2017

Da war doch was

Es war ein ziemlich gewöhnlicher Tag. Nicht besser oder schlechter als andere. Er begann mit einem vermutlich sehr ansehnlichen Sonnenaufgang, der aber von den meisten Menschen verschlafen wurde. Dann folgten Morgendusche, Stau, Hupen, Arbeit, Müdigkeit und endlich auch mal Feierabend. Nichts Besonderes also, es hätte auch beinahe jeder andere Tag des Jahres sein können. Aber es war nun mal dieser. Und genau zu diesem Zeitpunkt, der feierabendlichen Rückkehr ins traute Heim, spielt unsere Einleitung.
Zurecht darf man an dieser Stelle bereits fragen, was diesen scheinbar gewöhnlichen Tag dazu auserkoren hat, hier näher beschrieben werden zu dürfen.
Die Antwort soll folgen.

7. Dezember 2015

Ruhe bitte!

Winter, Advent, Nikolaus, Weihnachten. Die Welle der Besinnlichkeit rollt unaufhaltsam auf uns zu und über uns hinweg. Ob wir wollen oder nicht.
Der ein oder andere mag regelrecht davon erschlagen werden. Für wieder andere beginnt erst jetzt der große Stress des Jahres. Die lange Zeit des Advents ist nicht ausnahmslos gut, das ist klar. Aber vielleicht können wir uns doch auf eine Sache einigen: es ist ein bisschen ruhiger als sonst.
Gerade das ist ja auch ein Grund, warum manche Leute ausgerechnet jetzt etwas durchdrehen. Erst jetzt, in der Ruhe, haben sie mal die Zeit, über gewisse Dinge nachzudenken. Ihren Job, ihre Familie, ihr Leben. In Einzelfällen führt diese ungewohnte Gehirnanstrengung zu fatalen Ergebnissen. Gewiss, das kann sehr unangenehm sein. Ungemütlich. Alles andere als weihnachtlich. Aber es ist ehrlich und notwendig. Und deshalb ist es gut.
Natürlich alles unter der Voraussetzung, dass der Denker dabei nicht völlig den Verstand verliert und Dinge tut, die man am nächsten Tag auf den Titelseiten der blutrünstigen Regenbogenpresse nachlesen muss.

Ich will mich hier und heute auch lediglich auf das Thema "Ruhe" an sich beschränken. Im positiven Sinne. Einfach mal die Klappe halten. Das kann sehr entspannend sein... 

10. November 2015

In stillem Gedenken





 

"In der Krise beweist sich der Charakter."

 
Helmut Schmidt
23.12.1918 - 10.11.2015
Hamburg
 
 


8. November 2015

Handy hoch drei

Es ist wohl mehr als überflüssig zu erwähnen, dass Smartphones aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken sind. Menschen, die weit vor der letzten Jahrtausendwende geboren sind, können sich kaum noch vorstellen, geschweige denn erklären, wie ein Leben ohne Mobiltelefon überhaupt funktionieren konnte.
Wenn ich alleine daran denke, wie ich vor Jahren aufgrund einer Verabredung irgendwo einfach so auf irgendwen gewartet habe. Einfach so. Ohne Liveticker seiner Anfahrt. Muss man sich mal vorstellen! Da stand ich da und hatte keinerlei (!) Informationen darüber, wo sich der andere gerade aufhielt. Wahnsinn! Dass derjenige überhaupt unterwegs war, erfuhr ich erst durch sein Erscheinen. Irre!
Da ist es fast beruhigend zu sehen (oder viel mehr: zu hören), dass auch andere Menschen zu Sklaven ihrer Telefone geworden sind...